
CLOUTH HALLE 18 BOARDING
Architektur / Innenarchitektur / Revitalisierung / Denkmal
CLOUTH HALLE 18 BOARDING
Architektur / Innenarchitektur / Revitalisierung / Denkmal
Standort
Köln, Deutschland
Aufgabe
Revitalisierung und Umnutzung
Kunde
Stefan Rauchfuss
Status
Fertiggestellt
Fläche
CLOUTH HALLE 18 BOARDING
Architektur / Innenarchitektur / Revitalisierung / Denkmal
CLOUTH HALLE 18 BOARDING
Architektur / Innenarchitektur / Revitalisierung / Denkmal
Standort
Aufgabe
Kunde
Status
Fläche
Köln, Deutschland
Revitalisierung und Umnutzung
Stefan Rauchfuss
Fertiggestellt
CLOUTH HALLE 18 BOARDING
Architektur / Innenarchitektur / Revitalisierung / Denkmal
Die denkmalgeschützte Halle 18 auf dem Clouth-Areal ist ein prägnantes Stück Kölner Stadtbaugeschichte. Als eines der zentralen historischen Gebäude des Ensembles verbindet sie industrielle Substanz mit einer sensibel entwickelten Wohnnutzung. Ziel der Sanierung war es, die charakteristische Struktur der Halle zu bewahren und gleichzeitig qualitätsvolle, zeitgemäße Wohnräume zu schaffen. In enger Abstimmung mit dem Baudenkmalamt wurde die Fassade in ihrer ursprünglichen Erscheinung wiederhergestellt und das Gebäude mit großer Sorgfalt weiterentwickelt.
Hohe Decken, großzügige Raumvolumen und die klar ablesbare Konstruktion prägen alle Einheiten. Drei Erschließungskerne – die beiden historischen Treppenhäuser im Osten und Westen sowie ein neuer Kern in der Mitte – strukturieren das Gebäude. Jede Wohnung wurde individuell geplant und interpretiert die räumliche Qualität der ehemaligen Industriehalle auf eigene Weise.
Ein besonderes Highlight bildet das Dachgeschoss. Hier gliedern Atrien und Lichtöffnungen die großzügigen Räume und schaffen helle, offene Wohnsituationen. In den Dachgeschosswohnungen entstehen private Dachgärten, während sich auf der Südseite der Blick über die Stadt bis zum Kölner Dom öffnet.
Innerhalb dieses Geschosses wurde eine großzügige Einheit mit fünf Zimmern, jeweils mit Bad en suite, sowie gemeinschaftlichen Aufenthaltsbereichen als Apartmentkonzept für Wohnen auf Zeit entwickelt. Die Räume sind individuell gestaltet, lichtdurchflutet und mit hoher gestalterischer Sorgfalt ausgestattet. Zeitlose Möbel, ausgewählte Materialien und kuratierte Kunst prägen die Atmosphäre.
So entsteht ein Wohnangebot, das sich bewusst von konventionellen Konzepten des temporären Wohnens abhebt: elegant, großzügig und geprägt von architektonischem Anspruch. Die Gestaltung ist zurückhaltend, zugleich präzise und atmosphärisch – ein Ort mit Charakter, der die Geschichte der Halle respektiert und sie in eine zeitgemäße Wohnform übersetzt


















